Titel: | Verbesserter Sattelbaum an Reitsätteln, worauf Georg Tompson, Gentleman zu Wolverhampton, Stasfordshire, sich am 28. Junius 1827 ein Patent ertheilen ließ. |
Fundstelle: | Band 26, Jahrgang 1827, Nr. LVI., S. 210 |
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LVI.
Verbesserter Sattelbaum an Reitsaͤtteln,
worauf Georg Tompson,
Gentleman zu Wolverhampton, Stasfordshire, sich am 28.
Junius 1827 ein Patent ertheilen ließ.
Aus dem London Journal of Arts. Aug. 1827. S.
321.
Mit einer Abbildung auf Tab. IV.
Tompson's, verbesserter Sattelbaum an
Reitsaͤtteln.
Diese Verbesserung besteht darin, daß der
Patent-Traͤger den Sattelbaum aus Eisen oder Stahl, statt aus Holz,
verfertigt, wodurch der Sattel fester werden, und der Elasticitaͤt der
Fuͤtterung besser widerstehen soll, als das Holz, das noch immer etwas
elastisch ist.
Dieses eiserne oder staͤhlerne Sattel-Gestell ist in Fig. 42. dargestellt, a, ist eine der beiden sogenannten Hauptleisten, die
laͤngs der Seiten des Sattels hinlaufen, und mittelst Nieten oder auf andere
Weise an dem Vorderhaupte, b, und dem Hintertheile (canthe), c, befestigt sind.
Es sind noch einige andere Quer- und Seiten-Stuͤke angebracht,
die das ganze Gestell gehoͤrig zusammenhalten, und, d, ist ein Buͤgel zur Aufnahme der Riemen der
Steigbuͤgel.
Der Patent-Traͤger hat in seinem Patente Form und Groͤße dieser
Theile sehr weitlaͤufig angegeben, so wie die Art, nach welcher diese Theile
mit Leinwand uͤberzogen, ausgestopft, und mit Leder bedekt werden
muͤssen. Da jedoch das Neue hier in Anwendung des Eisens liegt, so glauben
wir die Beschreibung der Ausfuͤtterung etc. uͤbergehen zu
duͤrfen.